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Wirbelsäulenchirurgie / Wirbelsäulenorthopädie

Therapeutische Massage.Wirbelsäulenprobleme können
den Alltag stark beeinflussen.
Leitender Arzt: Chefarzt Jens Andreas

Die Wirbelsäulenorthopädie Niederrheinisches Wirbelsäulenzentrum wird seit 01. Januar 2018 als eigenständiger Bereich der Abteilung für Orthopädie am St. Willibrord-Spital von Chefarzt Jens Andreas geleitet.

Gemeinsam mit den Bereichen Endoprothetik, Rheumaorthopädie, Arthroskopie und Fußchirurgie bildet die Wirbelsäulenorthopädie Niederrheinisches Wirbelsäulenzentrum die Abteilung für Orthopädie am St. Willibrord-Spital.

 

Viele Besucher beim 1. Wirbelsäulentag in Emmerich mit Live-OP 

Eine Operation vor Publikum – das hatte es in der 25-jährigen Geschichte des Niederrheinischen Wirbelsäulenzentrums am St. Willibrord-Spital bisher nicht gegeben. Am Samstag (21. April 2018) erlebten etwa 150 Zuschauer die Premiere einer Live-OP und spendeten nach der gelungenen Operation allen verantwortlichen Akteuren im und außerhalb des OP-Saals Beifall.

Um der Öffentlichkeit die große Leistungsfähigkeit des Zentrums vor Augen zu führen, operierte Chefarzt Jens Andreas mikrochirurgisch den Bandscheibenvorfall einer Patientin. Dabei wurde deutlich: Eine Operation ist Teamwork, ein Assistenzarzt, Anästhesisten und OP-Personal waren ebenfalls im Einsatz.

Was im OP-Saal geschah, wurde zeitgleich in die Krankenhaus-Cafeteria übertragen, wo alle 75 Plätze besetzt und auch die Stehtische dicht umlagert waren. Das Publikum – darunter auffallend viele junge Leute – verfolgte das Geschehen auf drei Doppelbildschirmen. Moderator im OP war der freie Journalist und Anästhesist Dr. Christian Hermanns (Aachen), Erläuterungen zum Eingriff gab in „Echtzeit“ Jens Andreas. Dessen Blick durchs OP-Mikroskop wurde 1:1 in die Cafeteria übertragen, so dass die Zuschauer optisch so nah am Geschehen waren wie der Chefarzt selbst. Die Patientin wurde in Bauchlage operiert, das Publikum blickte von oben auf der Operationsfeld.

Zur Einführung hatte Oberarzt Boy Arthur Visser Krankheitsbilder der Wirbelsäule erläutert und das erweiterte medizinische Spektrum des Wirbelsäulenzentrums vorgestellt. In der größten nicht-universitären Einrichtung dieser Art in NRW werden pro Jahr 2500 Patienten behandelt, die Palette der Erkrankungen reicht von Nackenschmerzen bis zu Tumoren.
Oberarzt Markus Stucke referierte einleitend über Aufbau und Funktion der Bandscheibe und gab Erläuterungen zum Krankheitsbild der Patientin sowie zum Ablauf der OP. Der eigentliche Eingriff dauerte nur etwa 20 Minuten, dann war der Bandscheiben-Vorfall entfernt. Was auf dem Monitor unter dem Mikroskop überaus groß erschien, entpuppte sich als ein nur fingerkuppengroßes, rötliches Etwas, das Moderator Hermanns zum Abschluss der Übertragung in die Kamera hielt.

Viele Besucher nutzten im Umfeld der Live-OP die gute Gelegenheit, mit Ärzten und Therapeuten über das Thema „Rücken“ zu sprechen, Fragen zu stellen und sich über die drei Behandlungswege des Zentrums zu informieren: präventiv, konservativ, operativ.

Fazit aller Beteiligter: eine sehr gelungene Premiere, Wiederholung erwünscht und wahrscheinlich, ehe die nächsten 25 Jahre vergangen sind. 

HIER die ergänzende Pressemitteilung